Prognosen & Statistiken
Trait erkennt Bestzeiten automatisch aus deinen Aktivitäten. Wegen fehlerhafter Rohdaten (z. B. GPS-Sprünge) klappt das nicht immer. Über „Eigene Bestzeiten eintragen“ kannst du falsche Werte korrigieren. Wichtig: Bestzeiten haben keinen Einfluss auf deine Trainingspaces.
Trait versucht, deine Bestzeiten automatisch aus den importierten und aufgezeichneten Aktivitäten zu erkennen. Das ist schwieriger, als es klingt – und nicht immer zuverlässig.
Uhren und Dienste liefern Trait im Kern nur Rohdaten: GPS-Koordinaten und Zeitstempel. Daraus berechnet Trait Tempo und Abschnitte selbst. Springt das GPS-Signal kurz, sieht das aus wie ein Sprint. Beispiel: In einem 21-km-Lauf mit einem GPS-Sprung erkennt Trait fälschlich zwei, drei extrem schnelle Kilometer – und damit eine Bestzeit, die du so nie gelaufen bist. Mehr dazu unter Warum zeigt ein Lauf unplausible Werte?
Genau dafür gibt es die Funktion „Eigene Bestzeiten eintragen“. Trage dort deine tatsächliche Zeit ein, dann ersetzt sie den fehlerhaft erkannten Wert.
Ganz ehrlich: „Eigene Bestzeiten eintragen“ ist zur Korrektur solcher Erkennungsfehler gedacht – nicht als Archiv für deine Bestzeiten der letzten Jahre. Die Funktion spielt in Trait eine untergeordnete Rolle.
Deine Trainingspaces kommen aus dem Feelgood-Pace, deinen Bewertungen im Checkout, der Herzfrequenz-Analyse und dem Assessment-Lauf. Bestzeiten spielen dabei keine Rolle. Der früher manchmal gegebene Tipp, die Zielzeit als Bestzeit einzutragen, damit die Paces passen, ist deshalb falsch – bitte nicht machen. Wenn deine Paces nicht passen, findest du die richtigen Stellschrauben in der Kategorie „Paces & Zonen“.
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